Die Taigawurzel (Eleutherococcus senticosus) ist auch als Sibirischer Ginseng bekannt und hat in der russischen Volksmedizin eine lange Tradition

Die Taigawurzel hat viele Namen. Man nennt sie auch Teufelsbusch, Stachelpanax, Sibirischer Ginseng und Eleutherokokk
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Wirkprofil

Die Taigawurzel stärkt das Immunsystem und die Abwehrkräfte. Sie wirkt blutreinigend und entgiftend, soll aber auch die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit steigern. Sie findet bei Müdigkeit und Schwächezuständen Anwendung, da sie den Kreislauf anregt und tonisierend wirkt. Auch kommt sie wegen ihrer entgiftenden und immunstabilisierenden Wirkung in der Komplementären Onkologie und bei Entzündungen zum Einsatz. Sogar ein stressreduzierender Effekt wird dem „Sibirischen Ginseng“ zugeschrieben.

Pflanzenfamilie

Araliengewächse

Vorkommen

Die Taigawurzel wächst in Nordostasien, insbesondere in Sibirien. Sie blüht von Juli bis August und liebt sonnige bis halbschattige Standorte mit humosen und sandigen Böden.

Angewandter Pflanzenteil

Die Wurzel, die Ligane, Phenylpropane, Cumarine, Kaffeesäure, Triterpensaponine, Bet-Sitosterole und Polysaccharide enthält, wird als Urtinktur, Pulver, Kapseln oder Alkoholextrakt angewendet.

Wichtig: Bei Neigung zu Bluthochdruck sollte die Heilpflanze nur in geringen Mengen und mit Vorsicht eingenommen werden.

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