Dieser Ratgeber richtet sich an erwachsene Kinder, deren Eltern pflegebedürftig aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Dieser Ratgeber richtet sich an erwachsene Kinder, deren Eltern pflegebedürftig aus dem Krankenhaus entlassen werden.
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Wer in der Familie zum ersten Mal mit der Pflegeversicherung konfrontiert wird, verliert schnell den Überblick. Pflegegrade, oder doch Pflegestufe, ambulant, Kombileistung – das sind alles neue Begriffe, die in einer Zeit voller Herausforderungen schwer zu verstehen sind.

In dem Ratgeber „Gemeinsam alt werden, wenn Eltern Hilfe brauchen“ hat Ursula Pabsch, klinische Sozialarbeiterin und Familientherapeutin, die wichtigsten Details übersichtlich und leicht verständlich zusammengefasst. So sind die Voraussetzungen zur Ermittlung des Pflegegrades und die damit verbundenen Leistungen für den Laien einfach und trotzdem im Detail erklärt. Checklisten zum Ablauf und für die Hilfsmittelversorgung sorgen für Sicherheit bei der Vorbereitung der Pflege zu Hause oder in einem Pflegeheim. Ursula Pabsch widmet sich in dem Ratgeber auch der emotionalen Seite bei der neuen Rollenverteilung zwischen Eltern und Kindern. Sie empfiehlt, sich rechtzeitig familientherapeutische Hilfe zu holen.

Die Finanzierung der Pflege

Die Broschüre bietet einen Überblick über die finanziellen Leistungen der Pflegeversicherung und weitere Möglichkeiten der Entlastung über Förderprogramme und zinsgünstige Darlehen. Die Rechte als pflegender Angehörige sind oft noch unbekannt. Mit dem Ratgeber fällt der Einstieg in das Thema leichter, damit jeder im Falle der Pflegebedürftigkeit schnell die Hilfen erhält, die gebraucht werden.

Vorerst steht der Ratgeber kostenlos als Download auf der Homepage von Ursula Pabsch zur Verfügung.

Migration und Pflegebedürftigkeit

Häufig kennen Migranten die Leistungen der Pflegeversicherung nicht. Damit auch sie sich in ihrer Muttersprache über die Leistungen informieren können, sind entsprechende Übersetzungen geplant. Auf Russisch liegt der Ratgeber schon vor.