Sich schmerzfrei im Alltag zu bewegen – für viele Menschen, besonders im Alter, eine Wunschvorstellung.

Beweglichkeit ist eine der vier Säulen, die im Alter vor Schmerzen schützt
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„Während beispielsweise Dreijährige noch wahrliche Meister ihrer körperlichen Fähigkeiten sind, lässt der Bewegungsdrang mit der Zeit nach“, weiß Tobias Körber, Sportwissenschaftler und Geschäftsführer von EXCO Training München. Dadurch entstehen Dysbalancen, die zu Einschränkungen in der Beweglichkeit und in der Folge oftmals zu Schmerzen führen. Auf vier Säulen basierend verfolgt das Konzept von EXCO Training daher einen ganzheitlichen sportwissenschaftlichen Ansatz, der darauf abzielt, den Körper zurück in seine eigentliche Neutralposition zu bringen:

Beweglichkeit

Mit den Fingerspitzen die Füße berühren oder den Kopf auf die Brust fallen lassen: Durch häufiges Sitzen sind viele Menschen dazu nicht mehr in der Lage, da sich einige Muskeln im Körper verkürzen. „Vollumfassende Beweglichkeit ist eine Voraussetzung, um schmerzfrei durchs Leben zu gehen. Gezieltes Muskellängentraining ermöglicht nicht nur den Ausgleich von Dysbalancen, sondern auch ein ganz neues Körpergefühl“, erklärt Tobias Körber. Besonders Rückenschmerzen lassen sich mit gezieltem Muskellängentraining perfekt vorbeugen.

Kraft

Hören sie Kraftsport, denken viele Menschen zunächst an Bodybuilding und das Stemmen von schweren Hanteln. Dabei können bereits mit leichten Gewichten wichtige Muskeln aufgebaut, Gelenke stabilisiert und beispielsweise Rückenschmerzen verringert werden. „Schon zwei kleine Einheiten in der Woche tragen dazu bei, eventuelle Schmerzen sowie die Verletzungsanfälligkeit deutlich zu reduzieren“, beschreibt der Sportwissenschaftler die Auswirkungen des Trainings und fügt hinzu: „Weitere positive Aspekte sind ein sinkender Blutdruck sowie ein verbesserter Fettstoffwechsel, weshalb sich derartige Übungen in jedem Alter lohnen.“ Darüber hinaus eignet sich moderates Krafttraining zur Diabetes-Prävention, da sich auch Auswirkungen auf den Blutzuckerstoffwechsel erkennen lassen.

Ausdauer

Bereits kleine Cardio-Einheiten können dazu beitragen, den gesamten Atmungs-, Haltungs- und Bewegungsapparat zu verbessern. Dabei lassen sich vor allem positive Effekte für das Herz-Kreislauf-System erzielen. Blutgefäße gewinnen an Elastizität, das Herz wird an leistungsfähiger und der Organismus erfährt eine optimale Versorgung mit Sauerstoff. „Im besten Fall verringert sich das Risiko eines Herzinfarktes durch Cardio-Training um bis zu 60 Prozent. Generell steigt die Leistungsfähigkeit, die Anfälligkeit für Erkrankungen hingegen wird gemindert“, weiß Tobias Körber.

Koordination

Schnelle Reflexe schützen im Alltag: Das schont nicht nur herunterfallende Gegenstände, sondern beugt auch der Sturzgefahr vor. So minimiert sich das Risiko für Brüche genauso wie für Gelenkverletzungen. Durch Übungen für Koordination und Gleichgewicht beherrschen auch Hobby-Sportler ihre Körpermotorik und eliminieren effektiv Mängel in der Bewegungskoordination.

Weitere Informationen unter exco.training und sport-plan.com