Haut, Haare und Nägel können unter einem Zinkmangel leiden

Haut, Haare und Nägel können unter einem Zinkmangel leiden
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Der Blick in den Spiegel zeigt uns nicht immer das Bild, das wir uns wünschen: Die Haut schuppt sich oder lässt Pickel und Pusteln sprießen, statt gesund zu strahlen. Die Frisur wirkt ausgedünnt statt füllig und glänzend, die Bürste entfernt gefühlt mehr Haare, als dass sie diese in Form bringen könnte. Auch die Nägel scheinen oftmals eher brüchig als kräftig. Die Ursachen können vielfältig sein. Ein Grund, der häufig wenig Beachtung findet, ist ein möglicher Mangel an Zink. Dabei nimmt das lebenswichtige Spurenelement eine zentrale Position in zahlreichen Stoffwechselprozessen ein. Insbesondere für die Zellteilung hat Zink eine entscheidende Bedeutung. Wird der Körper nicht ausreichend damit versorgt, so kann sich das direkt auf Haut, Haare und Nägel auswirken. Denn diese müssen sich ständig erneuern. Das Immunsystem ist ebenfalls auf Zink angewiesen. Daher kann ein Defizit an dem Spurenelement nicht nur die Infektanfälligkeit erhöhen, sondern auch Entzündungen der Haut fördern. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass die Versorgung mit Zink bei Akne und juckenden, entzündlichen Hautstellen, wie sie bei Neurodermitis auftreten, eine Rolle spielen kann.

Weniger Pickel und Entzündungen

In einer klinischen Studie mit 332 Akne-Patienten beobachteten Wissenschaftler, dass entzündliche Pusteln nach drei Monaten fast um die Hälfte verschwanden – nachdem die Patienten täglich 30 Milligramm Zink eingenommen hatten. In Untersuchungen wurden außerdem bei Menschen mit Neurodermitis deutlich niedrigere Zink-Konzentrationen in den roten Blutkörperchen und in den Haaren nachgewiesen als bei Personen ohne Hautprobleme. Nachdem diese acht Wochen lang Zink eingenommen hatten, besserte sich das Hautbild der Neurodermitis-Patienten.

 (djd) Wörwag Pharma