Jung bleiben trotz UV-Strahlung

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Ob Sonnenanbeter oder doch lieber Schneewittchen-Look: Sonnenkontakt lässt sich nicht komplett vermeiden – auch wenn er die Hautalterung beschleunigt. Allerdings können Freunde der Sonne UV-strahlungsbedingter Hautalterung und unschönen Pigmentflecken mithilfe kleiner Tipps vorbeugen. Doch was, wenn die Folgen schon sichtbar sind? Dr. med. Simone Kirkegaard und Dr. med Tobias Kurz, Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie und Leiter von MED ESTHETIC Kirkegaard | Kurz in Hamburg, klären über Altersflecken und Hautalterung auf.

Hautkrebsindikator Flecken

Unter Sonnenflecken, auch Lentigo solaris genannt, verstehen Experten lichtbedingte Pigmentstörungen, die durch UV-Strahlen hervorgerufen werden. Grundsätzlich handelt es sich bei Pigmentstörungen um dunklere Hautverfärbungen, bei denen in den sogenannten Melanozyten, auch Hautzellen genannt, zu viel des Pigments Melanin eingelagert und produziert wird.

Diese Flecken stellen auch einen Indikator für ein erhöhtes Hautkrebsrisiko dar „Auch die als Altersflecken bekannten Hautveränderungen zählen zu den sonnenbedingten, im Regelfall unbedenklichen Pigmentflecken, die meist bei Menschen ab 40 auftreten – aber auch jüngere Menschen sind davon betroffen“, weiß Dr. Kurz. Sonnenflecken entstehen vorrangig an den Stellen der Haut, die häufig der Sonne ausgesetzt sind – neben dem Gesicht auch am Dekolleté, an den Schultern, Armen und Händen.

Darüber hinaus beschleunigt die Sonne den natürlichen Hautalterungsprozess und führt neben Pigmentstörungen auch vermehrt zu Falten.

Hilfe gegen Flecken und Falten

Um Flecken vorzubeugen, sollte grundsätzlich jeden Tag Sonnenschutz aufgetragen und alle 3 Stunden aufgefrischt werden – auch im Winter. Zwar scheint die Sonne in den kalten Monaten weniger, jedoch erreicht schädliche UV-Strahlung trotzdem die Haut. Darüber hinaus sollten insbesondere blasse Menschen ausgiebiges Sonnenbaden im Sommer vermeiden.

Nach einem langen Tag an der frischen Luft cremen Sonnenanbeter sich zudem am besten mit einer Feuchtigkeitscreme ein, um Trockenheitsfältchen zu vermeiden. „Lassen sich im fortgeschrittenen Alter tiefere Falten nicht mehr verstecken, hilft in den meisten Fällen nur noch Hyaluronsäure, die kleine Unebenheiten sanft kaschiert“, erklärt Dr. Kirkegaard.

Bei sonnenbedingten Pigmentflecken hilft in der Regel der Laser. Seine Strahlung dringt in die Haut ein und wird dort von den Pigmenten absorbiert. Die Wärme, die dabei entsteht, zerstört die Pigmente, die der Körper innerhalb von zwei Wochen selbstständig abbaut. Auf der Haut bildet sich anschließend leichter Schorf, der von selbst abheilt. Erste Ergebnisse zeigen sich meist schon nach einer Sitzung. Um Flecken jedoch vollständig zu entfernen, bedarf es – je nach Intensität – meist mehrerer Behandlungen.

Weitere Informationen unter www.plastischechirurgie-hamburg.com