In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gehören Haut- und Darmerkrankungen zum Organsystem Lunge und Dickdarm und haben folglich den gleichen Ursprung. Mit der Behandlung des einen wirkt man also auch auf das andere Organsystem. Aktuell hat der Fachverband für Chinesische Medizin AGTCM auf seiner Website ein Info-Spezial zum Thema „Haut- und Darmerkrankungen“ veröffentlicht, das sowohl für Patient:innen als auch für TCM-Therapeut:innen nützliche Informationen, Tipps und Anleitungen zur Selbsthilfe und zur Behandlung zur Verfügung stellt.

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Das Themenspezial „Haut- und Darmerkrankungen“ befasst sich u. a. mit der Behandlung des Reizdarmsyndroms mit Akupunktur und Chinesischen Kräuterrezepturen, gibt Anleitungen für Qi-Gong-Übungen, die „die Mitte“ stärken und Tipps für Tuina-Übungen und die Selbstmassage. Auch die TCM-Forschung befasst sich mit diesen Themen. Im Info-Spezial werden mehrere Studien vorgestellt, die z. B. die Wirksamkeit von Akupunktur beim Reizdarmsyndrom und bei der Behandlung des atopischen Ekzems untersucht haben. Auch die Behandlung von Neurodermitis mit Kräuterrezepturen und Pflaumenblütenhämmerchen wurden in einer Studie evaluiert. Die Beiträge für Patient:innen und Therapeut:innen sind auf der Website der AGTCM unter www.agtcm.de veröffentlicht.

Tipps zur Selbsthilfe bei Magen-Darm-Problemen: Kochrezepte, Massage, Qigong

Für TCM-Therapeut:innen: Tipps zur Behandlung des Reizdarms und TCM-Ernährung zur Stärkung von Haut und Darm

Studien zur wissenschaftlichen Bewertung der TCM

Dr. Martina Bögel-Witt, 1. Vorsitzende der AGTCM, erläutert das Konzept ihres Informationsangebots: „Es ist uns wichtig, für Patient:innen und Therapeut:innen verständliche Informationen zu Anwendungen und Möglichkeiten der TCM zur Verfügung zu stellen.“ Auch die Wissenschaft und Forschung im Zusammenhang mit der TCM liegen ihr sehr am Herzen: „Die wissenschaftliche Bewertung der TCM und ihrer Methoden, über die wir zukünftig ebenfalls immer wieder informieren werden, belegt vielfach, dass TCM wirkt und den Patient:innen bei ihren gesundheitlichen Problemen helfen kann.“

Weitere Informationen unter www.agtcm.de