News

Studien zeigen erstaunliche Gemeinsamkeiten bei Über-100-Jährigen

Das fortschreitende Alter geht mit Veränderungen der Darmmikrobiota einher. Diese sind durch einen Verlust der nützlichen, kommensalen Mikroben gekennzeichnet, die durch intrinsische und extrinsische Faktoren wie Ernährung, Medikamente, eine im Alter vorwiegend sitzende Lebensweise und chronische Erkrankungen in ihrer Häufigkeit und Aktivität beeinflusst werden. Typische Veränderungen sind ein Verlust der Diversität, was mit darmassoziierten Komorbiditäten einhergeht. Die altersbedingten Mikrobiomänderungen schädigen das Darmgleichgewicht und schaffen eine pro-inflammatorische Umgebung, die typische Alterserscheinungen hervorruft. Insbesondere die permanenten Entzündungsreaktionen produzieren reaktive Sauerstoffradikale, die strikt anaerobe aber sehr nützliche Bakterien inaktivieren und die sauerstofftolerierenden ungünstigen Bakterien begünstigen, was häufig bei Älteren beobachtet wird.

© nobeastsofierce – stock.adobe.com

Das deutsche Forscherteam von PhytoEffekt, rund um Gründer Dr.-Ing. Henning Rosenfeld, hat ein neues präbiotisches Nahrungsergänzungsmittel entwickelt, dass das menschliche Mikrobiom rein pflanzlich unterstützt und damit viele Beschwerden dort bekämpft, wo sie entstehen – in unserem Darm.

Unser Darm macht uns alt

Die Zusammenhänge zwischen dem Altern und auftretenden mikrobiellen Dysbiosen mit den typischen Folgen der Darmdurchlässigkeit, Entzündungen und Rückgang der Immunfunktion können als therapeutischer Ansatz dienen, um die Immunalterungsuhr umzukehren und möglicherweise eine insgesamt gute Gesundheit im Alter zu unterstützen. Vergleichende Untersuchungen an gesund gealterten Chinesen und Italienern zeigten trotz aller Unterschiede aufgrund der Genetik, Ernährung und Umweltbedingungen auffällige Gemeinsamkeiten bestimmter Bakterienarten, die möglicherweise für ein gesundes Altern verantwortlich sind (obwohl es auch hier noch zu früh ist, um von Kausalitäten zu sprechen).

Dazu zählen die SCFA-produzierenden Bakterien wie Akkermansia spp. und Clostridien XIVa. SCFA sind kurzkettige Fettsäuren, die aus dem bakteriellen Stoffwechsel stammen und vielfältige positive Wirkungen im Körper entfalten. Diese Bakterien werden durch Naringenin (aus Zitrusfrüchten, Tomate) vermehrt zum Wachsen angeregt. Doch leider wird das Naringenin schnell vom Körper ausgeschieden, sodass zu wenig im Dickdarm beim Mikrobiom ankommt.

Mit JO2-Phyto von PhytoEffekt kann man die Darmflora mit der Kraft natürlicher, präbiotischer Pflanzenstoffe gesunderhalten, die durch die speziell entwickelte Kapsel direkt in den Dickdarm transportiert werden und nicht schon vorher über Leber und Niere ausgeschieden werden.

Insgesamt wird Gebrechlichkeit mit einer abnehmenden bakteriellen Vielfalt im Darm assoziiert. Studien an 100-Jährigen, die erwiesenermaßen erfolgreich gesund gealtert sind, haben ergeben, dass die Vielfalt sogar im Alter zunehmen kann, bzw. sie eine sinkende Vielfalt durch das Wachsen von gesundheitsfördernden, weniger dominanten Arten, (wie z. B. Akkermansia, Bifidobacterium, Christensenellaceae) ausgleichen.

Wie hoch ist ihr Darmalter?

Das Mikrobiom ist ein dynamisches Gebilde, das für die einzelnen Lebensphasen permanenten, tiefgreifenden Änderungen unterliegt. Doch manchmal entstehen Fehlanpassungen, die Immundefizite oder Entzündungen auslösen und sich wiederum negativ auf die Darmgemeinschaft auswirken. Ein entzündlicher Teufelskreis trägt maßgeblich zu Alterskrankheiten und Gebrechlichkeit bei. Das Mikrobiom sollte zwischen 30 und 70 Jahren relativ stabil bleiben. Die Vorsorge für ein diverses Mikrobiom im Alter sollte aber dennoch nicht erst mit 70 Jahren beginnen, sondern schon im mittleren Alter zwischen 40 und 50.

Mikrobiomaktive Pflanzenstoffe sind hierfür besonders geeignet, weil sie eine hohe antientzündliche Wirkung haben und viele von den richtigen Bakterien wachsen lassen. Zusätzlich wirkt mikrobiomaktives Naringenin gegen Osteoporose. Eine Alterserscheinung, bei der immer mehr Knochengewebe abgebaut wird (Knochenschwund). In der traditionell chinesischen Medizin wird das Naringenin in der Rhizoma drynariae (Gusuibu) gegen Osteoporose eingesetzt.

Forschungsleiter Dr. Henning Rosenfeld: “Das Mikrobiom ist über die Lebensspanne einem dynamischen Wandel unterworfen. Ob wir im Alter rüstig sind oder gebrechlich werden, kann tatsächlich an den Darmbakterien liegen!”

Weitere Informationen: www.phytoeffekt.com

Quelle: pressetext.com