Förderung zur Erforschung eines gesellschaftlichen Tabuthemas

Für sein Forschungsprojekt „Modelling and maintaining maternal mental health“ erhält Prof. Dr. Tobias Kaufmann, Professor für Neurotechnology and Computational Psychiatry an der Tübinger Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, einen Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC). Das Projekt zur neurowissenschaftlichen Erforschung der Plastizität des Gehirns nach dem Verlust einer Schwangerschaft wird über einen Zeitraum von fünf…

Stress beeinträchtigt das episodische Gedächtnis

Stress beeinträchtigt die Struktur und Funktion des Gehirns, was zu kognitiven Defiziten und einem erhöhten Risiko für psychiatrische Störungen wie Depression, Schizophrenie, Angstzuständen und posttraumatischen Belastungsstörungen führen kann. Dr. Alessio Attardo hat mit seinem Team vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München und vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) Magdeburg nun einen Mechanismus entdeckt: wiederholter Stress destabilisiert…

Mykotherapie bei neurologischen und psychischen Erkrankungen

Wirksame Therapieansätze mit Heilpilzen | Von Dr. rer. nat. Anne-Kathrin Ziebandt In der heutigen Zeit nehmen psychische und neurologische Erkrankungen immer mehr zu. In diesem Artikel geht es darum, wie die Mykotherapie bei diesen Krankheitsbildern sinnvoll angewandt werden kann und welche Forschungsergebnisse bereits vorliegen. Heilpilze eignen sich sehr gut für die Vorbeugung und Behandlung psychischer…

Parkinson-Krankheit: Kupfer unter Verdacht

Kupferbelastungen in der Umwelt und das Eiweiss Alpha-Synuclein im menschlichen Gehirn könnten eine wichtige Rolle im Krankheitsgeschehen der Parkinson-Krankheit spielen. Ein Team der Empa und der University of Limerick konnte zeigen, wie das körpereigene Protein unter Einfluss von großen Mengen an Kupfer-Ionen eine ungewöhnliche Gestalt annimmt. Die Erkenntnisse sollen helfen, neue Strategien für die Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen…

Meteoriteneinschlag im Kopf

Personalisierte Medizin: Behandlung des akuten Hirnschlags Wenn ein Blutgerinnsel im Gehirn die Sauerstoffversorgung blockiert, erleiden Betroffene einen akuten Hirnschlag. Für die Behandlung zählt dann jede Minute. Ein Team der Empa, des Universitätsspitals Genf und der Klinik Hirslanden entwickelt derzeit ein Diagnoseverfahren, dank dem sich möglichst rasch eine maßgeschneiderte Therapie einleiten lässt, wie sie im Fachblatt…

Was Rotwein mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) zu tun hat

Tübinger Forschende entdecken grundlegenden Mechanismus der Krankheitsentstehung – eine Rotweinsubstanz reguliert ein wichtiges Enzym und könnte Ansatz für künftige ALS-Therapie sein. Dem Rotwein werden einige gute Wirkungen zugeschrieben. Nun rückt einer seiner Inhaltsstoffe auch in das Blickfeld von Tübinger Hirnforschenden, die einen Therapieansatz für die Erkrankung Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS, untersuchen. Sie haben einen grundlegen…

Neue Indizien für Alzheimer im Frühstadium

Subjektive Gedächtnisstörungen in Verbindung mit auffälligen Werten des Eiweißstoffes Beta-Amyloid im Nervenwasser sind ein starkes Indiz für eine sich entwickelnde Alzheimer-Erkrankung. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des DZNE mit rund 1.000 älteren Erwachsenen. Ein Team um den Kölner Demenzforscher Frank Jessen berichtet darüber im Fachjournal „Alzheimer’s & Dementia“. Die Studienergebnisse könnten zur frühzeitigen Erkennung…

Medikamente der Mutter beeinflussen Fötus

Die Belastung eines Kindes im Mutterleib durch Medikamente gegen Epilepsie oder Depressionen könnte die Entwicklung der Gehirnnetzwerke des Neugeborenen beeinflussen. Zu diesem Ergebnis kommt das BABA Center, eine Forschungseinrichtung der University of Helsinki und des New Children’s Hospital des HUS Helsinki University Hospital. Für die Studie haben die Forscher neue mathematische Methoden entwickelt, um Auswirkungen…

Weichmacher verursachen Hirnschäden

Neue Erkenntnisse zur Wirkung von Weichmachern Alltäglich nutzen wir Gebrauchsgegenstände, die Weichmacher enthalten. Beispielsweise finden wir sie in Verpackungen von Lebensmitteln und in Trinkflaschen aus Plastik, in Spielzeug und sogar im Babyschnuller. Dabei gehen wir ein großes Risiko ein. Weichmacher können Hirnschäden verursachen und die Hirnfunktionen empfindlich beeinträchtigen. Dazu genügen schon geringe Mengen an Weichmachern…